Basisartikel

Robotertypen im Überblick: Welche Roboter gibt es – und wofür eignen sie sich?

Roboter schweißen, transportieren, reinigen oder unterstützen. Doch die Technologien überschneiden sich. Dieser Überblick hilft, die wichtigsten Robotertypen einzuordnen.

In 30 Sekunden

Worum geht es?

Roboter lassen sich auf unterschiedliche Weise einteilen: nach Einsatzbereich, Bauform, Mobilität, Zusammenarbeit mit Menschen oder konkreter Aufgabe. Deshalb kann ein Roboter gleichzeitig zu mehreren Typen gehören.

Für wen?

Für alle, die sich einen ersten Überblick über Robotik verschaffen und besser verstehen möchten, welche Arten von Robotern für unterschiedliche Aufgaben infrage kommen.

Welchen Nutzen?

Sie können Begriffe wie Industrieroboter, kollaborativer Roboter, fahrerloses Transportsystem oder autonomer mobiler Roboter besser auseinanderhalten und Robotersysteme zunächst nach der Aufgabe einordnen, die sie übernehmen sollen.

Einordnung

Die wichtigste Frage ist nicht, zu welcher einzigen Kategorie ein Roboter gehört, sondern welche Aufgabe er übernehmen und unter welchen Bedingungen er arbeiten soll. Robotertypen werden nach unterschiedlichen Merkmalen eingeordnet. Deshalb überschneiden sich viele Bezeichnungen.

Ein System kann beispielsweise nach seinem Einsatzbereich als Serviceroboter gelten, nach seiner Beweglichkeit als mobiler Roboter und nach seiner Aufgabe als Transportroboter. Auch Begriffe wie „Cobot“ oder „Reinigungsroboter“ beschreiben jeweils andere Eigenschaften beziehungsweise Anwendungen.

ISO 8373:2021 behandelt Medizinroboter als eigene Kategorie neben Industrie- und Servicerobotern. Die International Federation of Robotics (IFR) übernimmt diese Unterscheidung in ihrer aktuellen Marktberichterstattung. Daneben helfen Bauform, Mobilität, Zusammenarbeit mit Menschen und konkrete Aufgabe dabei, ein System genauer zu beschreiben.

Begriffserklärung

Ein Roboter ist ein programmierter und angetriebener Mechanismus mit einem gewissen Grad an Autonomie.

Was ist überhaupt ein Roboter?

Nach der in ISO 8373:2021 dokumentierten Definition kann er Aufgaben der Fortbewegung, Manipulation oder Positionierung ausführen. Auch die IFR verweist für ihre Roboterdefinitionen auf diese ISO-Systematik.

Reine Software-Bots oder Robotic Process Automation (RPA), also die softwaregestützte Automatisierung von Abläufen, sind damit keine physischen Roboter im hier verwendeten Sinn.

Industrieroboter

Industrieroboter übernehmen automatisierte Aufgaben in Produktion und Verarbeitung. Typische Tätigkeiten sind Schweißen, Schneiden, das Be- und Entladen von Maschinen, Montage, Palettieren, Verpacken, Lackieren oder das Handhaben von Werkstücken.

Die International Federation of Robotics unterscheidet Industrieroboter nach ihrer mechanischen Struktur unter anderem in:

  • Gelenkarmroboter,
  • SCARA-Roboter,
  • Parallel- beziehungsweise Delta-Roboter,
  • kartesische beziehungsweise Portalroboter,
  • zylindrische Roboter,
  • polare Roboter.

Welche Bauform geeignet ist, hängt unter anderem davon ab, wie schwer die zu bewegenden Teile sind, welche Reichweite benötigt wird, wie schnell und genau der Roboter arbeiten soll und wie viel Arbeitsraum zur Verfügung steht.

Kollaborative Roboter

Kollaborative Roboter, häufig Cobots genannt, sind für kollaborative Anwendungen ausgelegt. Mensch und Roboter arbeiten dabei innerhalb einer Anwendung enger zusammen als bei klassisch voneinander getrennten Arbeitsbereichen.

„Kollaborativ“ bezeichnet dabei nicht automatisch eine eigene mechanische Bauform. Ein Gelenkarmroboter kann beispielsweise für eine kollaborative Anwendung ausgelegt sein.

Ebenso bedeutet „kollaborativ“ nicht automatisch, dass eine Anwendung ohne weitere Schutzmaßnahmen sicher betrieben werden kann. Die DGUV und ihr Institut für Arbeitsschutz weisen darauf hin, dass die konkrete Anwendung bewertet werden muss. Dazu gehören unter anderem Werkzeug, Werkstück und Arbeitsplatz. Abhängig von den Gefährdungen können technische Schutzmaßnahmen erforderlich sein.

Kollaborative Roboter werden unter anderem beim Be- und Entladen von Maschinen, bei Montage, Schrauben, Kleben, Schweißen, Schleifen, Qualitätsprüfung, Verpackung sowie beim Aufnehmen und Ablegen von Teilen eingesetzt.

Fahrerlose Transportsysteme und Automated Guided Vehicles

Fahrerlose Transportsysteme (FTS) und Automated Guided Vehicles (AGV) sind für wiederkehrende Transporte geeignet. Sie folgen typischerweise festgelegten oder durch Infrastruktur unterstützten Routen. Auch die IFR greift bei der Einordnung mobiler Roboter und fahrerloser Fahrzeuge auf die entsprechenden ISO-Begriffe zurück.

Mögliche Aufgaben sind der Transport von Material, Paletten oder Behältern sowie Versorgungsfahrten in Produktion, Logistik, Kliniken oder Pflegeeinrichtungen.

Solche Systeme passen besonders zu stabilen Materialflüssen und häufig wiederkehrenden Transportwegen. Dafür müssen unter anderem Verkehrswege, Übergabestationen, Ladeinfrastruktur und der sichere Betrieb im Umfeld von Menschen berücksichtigt werden.

Autonome mobile Roboter

Autonome mobile Roboter (AMR) können ihre Wege flexibler an die Umgebung anpassen als Systeme mit festgelegten Routen. Sie nutzen Sensoren und Modelle ihrer Umgebung für die Navigation und können Hindernisse beziehungsweise Veränderungen berücksichtigen. Das Fraunhofer IPA beschreibt solche Navigationsverfahren als wichtige Grundlage mobiler Servicerobotik.

Mögliche Aufgaben sind Material- und Behältertransporte, innerbetriebliche Kurierfahrten oder Versorgungsaufgaben. Entsprechende Systeme werden unter anderem in Logistik, Produktion, Gesundheit und Pflege sowie Hotellerie und Gastronomie eingesetzt.

Die Bezeichnung „autonomer mobiler Roboter“ ist allerdings keine in ISO 8373:2021 definierte Roboterkategorie. Die IFR ordnet AMR den professionellen Servicerobotern zu.

Mobile Manipulatoren

Mobile Manipulatoren verbinden eine fahrende Plattform mit einem Roboterarm. Dadurch können sie nicht nur etwas transportieren, sondern auch Gegenstände greifen oder Geräte bedienen.

Das Fraunhofer IPA behandelt mobile Manipulation als Verbindung von Navigation und aktiver Handhabung. Mögliche Aufgaben sind die Bedienung von Maschinen an wechselnden Stationen, das Zusammenstellen von Waren, Inspektionen oder Reinigung.

Diese Kombination erhöht zugleich die technischen Anforderungen. Das System muss sicher navigieren, seine Position präzise bestimmen und für die jeweilige Aufgabe geeignete Greif- und Erkennungsfunktionen mitbringen. Das Fraunhofer IPA beschreibt dafür unter anderem 3D-Bildverarbeitung als relevante Technologie.

Serviceroboter für konkrete Aufgaben

Viele Roboter werden vor allem über ihre Aufgabe beschrieben. Dazu gehören beispielsweise Reinigungs-, Transport-, Pflege- oder Inspektionsroboter.

  • Professionelle Reinigungsroboter werden vor allem für die Bodenreinigung eingesetzt. Die IFR nennt Bodenreinigung als wichtigste Anwendung professioneller Reinigungsroboter. Einsatzorte können beispielsweise Kliniken, Hotels, Einkaufszentren und Lagerhallen sein.
  • Transport- und Serviceroboter können Speisen, Getränke oder Materialien befördern. In Gastronomie und Hotellerie können sie bei standardisierten Abläufen Transportwege übernehmen. Im Gesundheitswesen kommen vergleichbare mobile Systeme für Versorgungs- und Transportaufgaben infrage.
  • Pflege- und Assistenzroboter umfassen sehr unterschiedliche Systeme. Das Fraunhofer IPA beschreibt unter anderem Transportroboter, robotische Unterstützung für Versorgungsaufgaben und weitere Assistenzansätze in Altenheimen und Krankenhäusern. Dazu kommen Systeme zur Aktivierung oder sozialen Interaktion sowie körpernahe Assistenz. Ein Teil dieser Anwendungen befindet sich weiterhin in Forschung oder begrenzter praktischer Erprobung.
  • Inspektions-, Wartungs- und Sicherheitsroboter können schwer zugängliche oder gefährliche Bereiche untersuchen. Dazu gehören mobile Bodenplattformen und spezialisierte Systeme. Abhängig von ihrer technischen Ausgestaltung können auch Drohnen für solche Aufgaben eingesetzt werden. Die IFR führt Inspektion und Wartung sowie Sicherheitsanwendungen in ihrer professionellen Servicerobotik; die BAuA ordnet auch Drohnen und unbemannte Landfahrzeuge in den weiteren Zusammenhang physischer Assistenztechnologien ein.

Medizinroboter

Medizinroboter sind in der aktuellen ISO-Systematik eine eigene Kategorie. Die IFR unterscheidet in ihrer Marktberichterstattung unter anderem robotisch assistierte Chirurgie, Rehabilitation und nicht-invasive Therapie sowie Diagnostik und Laboranalyse.

Ihr Einsatz unterscheidet sich deutlich von vielen anderen Robotikanwendungen. Je nach medizinischer Zweckbestimmung kommen hohe regulatorische Anforderungen sowie Anforderungen an die Einbindung in medizinische Abläufe, Qualifikation, Hygiene, Wartung und Datenintegration hinzu.

Agrar-, Bau- und Feldroboter

Auch außerhalb von Fabriken werden spezialisierte Robotersysteme eingesetzt. Die IFR führt Landwirtschaft sowie Bau und Abriss als Anwendungsgruppen professioneller Servicerobotik.

In der Landwirtschaft reichen die Aufgaben beispielsweise von Feldarbeit bis Ernte. Im Bau kommen spezialisierte Systeme unter anderem für Bau-, Bohr-, Vermessungs- oder Logistikaufgaben infrage.

Anders als in einer gleichbleibenden Produktionsumgebung können sich die Bedingungen im Freien stärker verändern. Je nach Anwendung müssen solche Systeme daher unter anderem mit wechselnder Umgebung und Wetterbedingungen umgehen und ihre Sensorik auf die konkrete Aufgabe abstimmen.

Humanoide Roboter

Humanoide Roboter werden zunehmend in realen Pilotumgebungen erprobt, sind aber noch keine mit etablierten Robotersystemen gleichzusetzende Standardlösung. Mögliche Einsatzfelder liegen beispielsweise in Produktion und Lager.

Die International Federation of Robotics betont in ihren Robotiktrends 2026, dass Humanoide Zuverlässigkeit und Effizienz unter realen Anforderungen noch nachweisen müssen. Dazu zählt die IFR unter anderem Taktzeiten, Energieverbrauch, Wartungskosten, Sicherheit, Haltbarkeit und konstante Leistung.

Für kleine und mittlere Unternehmen sind Humanoide deshalb derzeit eher eine Technologie zum Beobachten und Erproben als eine mit etablierten Transportrobotern oder kollaborativen Robotern vergleichbare Lösung.

Und was ist mit Exoskeletten?

Exoskelette sind eine angrenzende körpergetragene Assistenztechnologie und nicht grundsätzlich ein Robotertyp. Sie können Beschäftigte beispielsweise bei Überkopfarbeiten, Heben, Tragen oder Montage unterstützen.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin untersucht passive Exoskelette unter anderem mit Blick auf Passgenauigkeit, Tragekomfort und Anpassbarkeit im Arbeitsalltag.

Passive Exoskelette sind keine Roboter im engeren Sinn, weil ihnen der für die ISO-Roboterdefinition wesentliche Antrieb fehlt. Aktive Systeme können dagegen robotische Komponenten enthalten. Für die betriebliche Orientierung ist es deshalb sinnvoll, Exoskelette als angrenzende körpergetragene Assistenztechnologie zu betrachten.

Chancen

Robotertypen lassen sich von der Aufgabe aus auswählen

Ein guter Ausgangspunkt ist eine klar abgegrenzte Aufgabe, nicht die Suche nach einem bestimmten Roboternamen. Robotersysteme können beispielsweise bei wiederkehrenden Transporten, körperlich belastenden Tätigkeiten, Reinigung, Montage, Bearbeitung oder Inspektion unterstützen.

Auch die BAuA nennt Montage-, Transport- und Reinigungstätigkeiten als Beispiele physischer Arbeitsaufgaben, bei denen technische Unterstützung eingesetzt werden kann.

Dabei muss nicht der gesamte Betrieb automatisiert werden. Ein sinnvoller Ausgangspunkt können klar abgegrenzte Aufgaben sein, die häufig wiederkehren und ausreichend standardisierbar sind.

Für kleine und mittlere Unternehmen spielen insbesondere die Häufigkeit und Auslastung einer Aufgabe, der Aufwand für Umrüstung und Programmierung, verfügbare Fachkenntnisse für Einführung und Wartung sowie Anforderungen an Sicherheit, Gebäude und Informationstechnik eine Rolle.

Unterschiedliche Systeme bieten unterschiedliche Grade an Flexibilität

Welche Lösung passt, hängt stärker vom Arbeitsablauf als von der Bezeichnung des Roboters ab. Ein klassischer Industrieroboter kann bei einer stabilen und häufig wiederkehrenden Aufgabe sinnvoll sein. Kollaborative Roboter können für variantenreiche oder teilautomatisierte Aufgaben interessant sein.

Fahrerlose Transportsysteme eignen sich vor allem für stabile Transportwege. Autonome mobile Roboter können ihre Navigation flexibler an die Umgebung anpassen. Mobile Manipulatoren verbinden schließlich Transport mit aktivem Greifen oder Bedienen.

Grenzen

Ein Roboter kann mehreren Typen gleichzeitig angehören

Eine einfache Typenliste reicht für eine betriebliche Entscheidung nicht aus. Die Kategorien überschneiden sich.

Ein kollaborativer Roboter kann zugleich ein Gelenkarm- und Industrieroboter sein. Ein autonomer mobiler Roboter kann gleichzeitig als Transport- oder Serviceroboter eingesetzt werden. „Kollaborativer Roboter“, „autonomer mobiler Roboter“ und „Reinigungsroboter“ beschreiben damit unterschiedliche Eigenschaften beziehungsweise Einsatzweisen eines Systems.

Zur Einführung gehört mehr als der Roboter

Der Roboter selbst ist häufig nur ein Teil der fertigen Anwendung. Je nach System kommen Greifer oder andere Werkzeuge, Sensoren, Programmierung, Sicherheitsmaßnahmen, Schnittstellen, Ladeinfrastruktur oder bauliche Voraussetzungen hinzu.

Die International Federation of Robotics weist darauf hin, dass Programmierung und Integration einen erheblichen Teil der Kosten einer Roboteranwendung ausmachen können. Eine allgemeingültige Prozentzahl lässt sich aus den vorhandenen Daten dagegen nicht belastbar ableiten. Für die betriebliche Entscheidung reicht es deshalb nicht, nur den Hardwarepreis eines Roboters zu betrachten.

Nicht jeder Robotertyp ist gleich weit entwickelt

Zwischen etablierten Anwendungen und Pilot- beziehungsweise Forschungssystemen bestehen deutliche Unterschiede. Klassische Industrieroboter, kollaborative Roboter, fahrerlose Transportsysteme, autonome mobile Roboter sowie professionelle Reinigungs- und Transportroboter werden bereits praktisch eingesetzt.

Andere Anwendungen sind technisch anspruchsvoller oder befinden sich stärker in Forschung und Erprobung. Das gilt insbesondere für universell einsetzbare Assistenzsysteme und derzeit auch für humanoide Roboter.

Ein Pilotprojekt sollte deshalb nicht mit einer breit verfügbaren und wirtschaftlich erprobten Standardlösung gleichgesetzt werden.

Häufige Fragen

Was sind die wichtigsten Robotertypen?

Eine einzige abschließende Liste gibt es nicht. ISO 8373:2021 behandelt Industrie-, Service- und Medizinroboter als grundlegende Kategorien. Zusätzlich können Roboter nach Bauform, Mobilität, Zusammenarbeit mit Menschen oder ihrer konkreten Anwendung eingeordnet werden.

Was ist der Unterschied zwischen einem Industrieroboter und einem kollaborativen Roboter?

„Industrieroboter“ beschreibt eine grundlegende Einsatzkategorie. „Kollaborativer Roboter“ bezeichnet dagegen einen Roboter, der für eine kollaborative Anwendung ausgelegt ist. Ein kollaborativer Roboter kann deshalb zugleich ein Industrieroboter sein. Für die Sicherheit ist die konkrete Anwendung entscheidend. Die DGUV und ihr Institut für Arbeitsschutz beziehen dabei unter anderem Werkzeug, Werkstück und Arbeitsplatz in die Bewertung ein.

Was ist der Unterschied zwischen einem fahrerlosen Transportsystem und einem autonomen mobilen Roboter?

Fahrerlose Transportsysteme (FTS) beziehungsweise Automated Guided Vehicles (AGV) folgen typischerweise festgelegten oder infrastrukturgestützten Routen. Autonome mobile Roboter (AMR) können ihre Navigation flexibler an ihre Umgebung anpassen. Die Begriffe werden am Markt allerdings nicht immer einheitlich voneinander abgegrenzt. Die IFR weist zudem darauf hin, dass „AMR“ keine in ISO 8373:2021 definierte Roboterkategorie ist.

Sind Reinigungsroboter und Transportroboter eigene Roboterarten?

Die Begriffe beschreiben vor allem die Anwendung. Ein Transportroboter kann technisch beispielsweise ein autonomer mobiler Roboter sein. Ein Reinigungsroboter kann ebenfalls eine mobile Plattform nutzen. Anwendung und technische Bauart sollten deshalb getrennt betrachtet werden.

Sind Software-Bots auch Roboter?

Nicht im hier verwendeten physischen Sinn. Reine Software-Bots und Robotic Process Automation (RPA), also die softwaregestützte Automatisierung von Abläufen, werden in diesem Überblick nicht als Roboter behandelt.

Sind Exoskelette Roboter?

Nicht grundsätzlich. Passive Exoskelette sind keine Roboter im engeren Sinn. Aktive Systeme können robotische Komponenten enthalten. Exoskelette lassen sich deshalb sinnvoll als angrenzende körpergetragene Assistenztechnologie betrachten.

Welcher Robotertyp eignet sich für kleine und mittlere Unternehmen?

Das lässt sich nicht allein am Robotertyp festmachen. Wichtig sind vor allem die konkrete Aufgabe, ihre Standardisierbarkeit und Häufigkeit, der Aufwand für die Einbindung in bestehende Abläufe, Sicherheitsanforderungen, vorhandene Infrastruktur sowie Wartungs- und Finanzierungsmöglichkeiten.

Quellen

15 Quellen anzeigen
  1. International Federation of Robotics (IFR): „Industrial Robots“

    Für Industrieroboter, mechanische Bauformen und kollaborative Anwendungen

  2. International Federation of Robotics (IFR): „Service Robots“

    Für Service- und Medizinroboter sowie die grundlegende Einordnung

  3. International Federation of Robotics (IFR): „Standardisation“

    Für die ISO-Roboterdefinition sowie mobile Roboter und fahrerlose Fahrzeuge

  4. ISO: ISO 8373:2021 „Robotics — Vocabulary“

    Für die grundlegende Roboterdefinition und die Kategorienbildung

  5. DGUV/IFA: „Kollaborierende Roboter (COBOTS)“

    Für die sicherheitsbezogene Einordnung kollaborativer Anwendungen

  6. DGUV/IFA: „Kollaborierende Roboter – Technische Schutzmaßnahmen“

    Für mögliche Schutzmaßnahmen bei kollaborativen Anwendungen

  7. Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA): „Physische Arbeitsassistenztechnologien“

    Für physische Arbeitsunterstützung und die Einordnung von Robotik, Reinigung, Transport und Inspektion

  8. International Federation of Robotics (IFR): „Service Robots See Global Growth Boom – World Robotics 2025“

    Für professionelle Reinigungs-, Service-, Agrar-, Bau- und Inspektionsrobotik

  9. Fraunhofer IPA: „Roboter zur Pflegeunterstützung im Altenheim und Krankenhaus“

    Für Pflege- und Assistenzrobotik

  10. Fraunhofer IPA: „Navigation“

    Für mobile Navigation

  11. Fraunhofer IPA: „Serviceroboter-Technologien“

    Für mobile Manipulatoren

  12. Fraunhofer IPA: „3D-Bildverarbeitung“

    Für Umgebungserkennung bei mobiler Manipulation

  13. Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA): „Ergonomische Bewertung des Langzeiteinsatzes von passiven Exoskeletten in der Arbeitswelt“

    Für die Einordnung passiver Exoskelette

  14. International Federation of Robotics (IFR): „Top 5 Global Robotics Trends 2026“

    Für die Reifegradeinschätzung humanoider Roboter

  15. International Federation of Robotics (IFR): „Traditional robot programming vs AI & machine vision“

    Für die qualitative Aussage zu Programmierungs- und Integrationskosten